Akustik gehört geplant,
nicht geraten
Büro-Akustik: Absorber, Abschirmung und Raumgestaltung.
Zwei Deckensegel in einem 80-m²-Grossraumbüro sehen evtl. hübsch aus. Akustisch bringen sie fast nichts. Die Nachhallzeit sinkt um ein paar Hundertstel – spürbar ist das nicht. Wer Akustik ernst meint, braucht keine Dekoration, sondern einen Plan: Wie viel Absorberfläche ist nötig? Wo genau? In welchen Frequenzen?
Trispace plant Akustik als Teil des Raumkonzepts. Entweder möglichst unsichtbar – z.B. durch Deckenpaneelen, welche im Raumbild verschwinden. Oder als bewusstes Statement – farbige Wandabsorber, Akustikbilder, Trennwände, die den Raum gliedern und gleichzeitig den Schall dämpfen.
Entscheidend ist das Verhältnis: harte Flächen zu Absorberfläche. Stimmt das nicht, klingt der Raum weiter so wie vorher – egal wie viel Geld an der Wand hängt.
Unsichtbar:
Deckenpaneele und Deckensegel
Die Decke ist die grösste zusammenhängende Fläche im Raum – und der wirksamste Ort für Schallabsorption. Vollflächige Akustikdecken senken die Nachhallzeit am stärksten und gleichmässigsten. Man sieht sie kaum, man hört den Unterschied sofort. «Ah, hier ist es ruhiger» – dieser Satz fällt bei fast jedem Showroom-Besuch.
Wo eine vollflächige Decke nicht möglich ist – etwa bei thermoaktiven Betondecken oder sichtbar geführter Haustechnik – setzen wir freihängende Deckensegel ein. Die lassen sich in unterschiedlichen Höhen, Winkeln und Anordnungen montieren und werden so auch zum gestalterischen Element.
Unser Hauptpartner für Deckensysteme ist Ecophon. Die Paneele aus Glaswolle absorbieren breitbandig – von tiefen bis hohen Frequenzen – und erreichen einen Schallabsorptionsgrad von αw 0,95 und höher. Erhältlich in über 30 Farben, quadratisch, rechteckig oder rund. Die meisten unserer Projekte starten hier: an der Decke.
Sichtbar:
Wandabsorber als Raumgestaltung
Nicht jeder Absorber muss verschwinden. Wandpaneele in Farbe setzen Akzente und verbessern gleichzeitig die Akustik – besonders dort, wo sich Schall zwischen gegenüberliegenden Wänden aufschaukelt. Impact Acoustic liefert Wandabsorber in kräftigen Farben und nachhaltigen Materialien, die wie eine gestaltete Wand wirken, nicht wie eine Notmassnahme.
Akustikbilder gehen noch einen Schritt weiter: Absorber mit Stoffbespannung, bedruckt mit Fotomotiven, Firmenlogos oder abstrakten Grafiken. Schallschutz, der aussieht wie Kunst. Götessons und AOS bieten hier ein breites Sortiment – von schlichten Einzelflächen bis zu modularen Systemen, die sich zu grossen Wandkompositionen zusammensetzen lassen.
Der Effekt: bessere Raumakustik und ein Büro, das Charakter zeigt. Keine weissen Wände mit einem traurigen Absorberquadrat in der Ecke. Kein «Wir haben da mal was hingehängt».
Abschirmen:
Trennwände und Glasschwerter
Absorption allein reicht nicht immer. Wenn Direktschall das Problem ist – das Telefonat des Kollegen zwei Meter weiter – braucht es Abschirmung. Schall muss umgelenkt werden, bevor er ankommt.
Systemtrennwände von Sedus oder Narbutas schaffen Zonen, ohne den Raum zu zerschneiden. Textilbespannte Paneele absorbieren und schirmen gleichzeitig ab. Glasschwerter – schmale, freistehende Glaselemente – lenken Schall um und erhalten die Sichtverbindung. So entsteht Privatsphäre, ohne dass der offene Charakter des Büros verloren geht.
Für maximale Abschirmung gibt es Raum-in-Raum-Systeme: Telefon- und Meetingpods, die akustisch komplett geschlossen sind. Mehr dazu auf unserer Seite zu Raum-in-Raum-Systemen.
Warum zwei Paneele nicht reichen
Akustik ist Physik, nicht Gefühl. Die Nachhallzeit eines Raums hängt vom Verhältnis zwischen schallharten Flächen (Glas, Beton, Parkett) und Absorberfläche ab. In einem Büro mit viel Glas und Sichtbeton braucht es deutlich mehr Absorption als in einem Raum mit Teppich und Vorhängen.
Dazu kommt: Absorber wirken frequenzabhängig. Ein dünner Wandfilz schluckt hohe Töne, lässt tiefe durch. Tiefe Frequenzen – Stimmengemurmel, Lüftungsgeräusche – tragen im Raum weiter und sind oft das eigentliche Problem. Deshalb planen wir mit breitbandigen Absorbern und prüfen, ob die Absorption in allen relevanten Frequenzbereichen ausreicht.
Wer es genau wissen will: Trispace bietet professionelle Akustikmessungen an. Wir erfassen die Nachhallzeit (RT60) in verschiedenen Frequenzen und berechnen, wie viel Absorberfläche wo nötig ist. Mehr dazu auf unserer Seite zu Akustikmessung und Beratung.
Unsere Akustik-Marken
Ecophon – Marktführer für Akustikdecken und Deckensegel. Glaswolle-Paneele mit Schallabsorptionsgrad bis αw 1,00. Über 30 Farben. Vollflächige Systeme, freihängende Segel, Wandpaneele.
Impact Acoustic – Nachhaltige Wand-, Decken-Absorber und Raumtrenner in kräftigen oder dezenten Farben und Formen. Design trifft Funktion.
Götessons – Schwedisches Sortiment für Wand- und Tischabsorber, Screens und Raumgliederung. Schlicht, modular, flexibel einsetzbar.
AOS – Akustiksysteme für Büro und öffentliche Räume. Von Wandpaneelen über Deckensegel bis zu Akustikbildern.
Sedus – Akustische Trennwandsysteme und Tischabschirmungen, die ins Sedus-Möbelprogramm passen. Einheitliche Formensprache im ganzen Büro.
Narbutas – Systemtrennwände und Screens aus Litauen. Geradliniges Design, textilbespannt, gut kombinierbar mit offenen Bürolayouts.
Wir beraten herstellerunabhängig und kombinieren, was zu Ihrem Raum passt.
Showroom und Beratung
In unserem Showroom in Zürich-Oerlikon zeigen wir verschiedene Akustikelemente im Einsatz – Deckenpaneele, Wandabsorber, Trennwände. Nicht als Muster hinter Glas, sondern verbaut in einem echten Büro. Kommen Sie vorbei und hören Sie den Unterschied.
Trispace – Büroeinrichtung, Binzmühlestrasse, 8050 Zürich-Oerlikon.
Häufige Fragen
Das hängt von Raumgrösse, Materialien und Nutzung ab. In einem Raum mit viel Glas und Beton braucht es mehr Absorberfläche als in einem Raum mit Teppich und Vorhängen. Wir berechnen das konkret – bei Bedarf auf Basis einer Akustikmessung.
Deckenpaneele haben den grössten Einzeleffekt, weil die Decke die grösste zusammenhängende Fläche ist. Wandabsorber ergänzen dort, wo Schall zwischen gegenüberliegenden Flächen reflektiert wird. Am wirksamsten ist die Kombination.
Ja. Freihängende Deckensegel, Wandpaneele und freistehende Screens lassen sich in bestehenden Räumen nachrüsten – ohne bauliche Eingriffe. Auch Akustikbilder sind in wenigen Minuten montiert.
Die Spanne ist gross – von einzelnen Wandabsorbern bis zur vollflächigen Akustikdecke. Nach einem Erstgespräch erstellen wir Ihnen eine transparente Offerte, abgestimmt auf Ihren Raum und Ihr Budget.









