Akustik: Beratung, Messungen, ...
und Akustik-Massnahmen aus einer Hand.
Glas, Beton, offene Flächen – modernes Bürodesign sieht gut aus. Klingt aber oft schlecht. Gespräche tragen quer durch den Raum, die Nachhallzeit ist zu hoch, und ab 14 Uhr dreht sich die Lärmspirale: Wer den Kollegen nicht mehr versteht, spricht lauter. Der Nächste auch. Das nennt man den Lombard-Effekt – und er macht aus einem Grossraumbüro einen Marktplatz.
Trispace misst, berät und setzt um. Keine Vermutungen, sondern Daten. Keine Standardrezepte, sondern Massnahmen, die zu Ihrem Raum passen. «Wir probieren mal ein paar Paneele» – das hören Sie von uns nicht.
Warum Büroakustik kein Nebenschauplatz ist
Lärm ist nach Unterbrechungen der grösste Produktivitätskiller im Büro. Eine Nachhallzeit von über 1 Sekunde reicht, um die Konzentration messbar zu senken. Ideal wären 0,5 bis 0,8 Sekunden – die meisten Büroräume liegen darüber, manche deutlich.
Das Problem beginnt bei den Materialien. Harte Flächen wie Glas, Sichtbeton und Parkett reflektieren Schall, statt ihn zu schlucken. Der Schall breitet sich auf zwei Wegen aus: direkt von der Quelle zum Ohr, und zusätzlich über Decken, Wände und Möbel als Reflexions- und Streuschall. Beides zusammen ergibt den Geräuschpegel, der Ihre Mitarbeitenden den ganzen Tag begleitet.
Die Folgen: schlechtere Sprachverständlichkeit in Sitzungszimmern, Ablenkung im Grossraumbüro, Kopfschmerzen am Feierabend. Und irgendwann: Absenzen.
Unser Vorgehen:
Beraten, messen, berechnen
Akustik ist Physik, kein Bauchgefühl. Deshalb arbeiten wir in drei Schritten – und starten nicht beim Produkt, sondern beim Raum.
Schritt 1 – Beraten. Im Erstgespräch klären wir die Ausgangslage: Was ist der Raum? Grossraumbüro, Sitzungszimmer, Empfangszone? Wie wird er genutzt? Welche Probleme nehmen die Mitarbeitenden wahr? Oft reicht ein Besuch vor Ort, um die ersten Zusammenhänge zu erkennen – Sprechrichtungen, fehlende Absorptionsflächen, zu enge Möblierung.
Schritt 2 – Messen. Mit unserer Messanlage erfassen wir die Nachhallzeit (RT60) über verschiedene Frequenzen und in verschiedene Richtungen. Tiefe Töne tragen im Raum weiter als hohe – deshalb messen wir frequenzspezifisch, nicht pauschal. Die Messungen eignen sich für Räume bis rund 800 Kubikmeter und liefern ein klares Bild: Wo liegt das Problem, wie gross ist es, und in welchem Frequenzbereich?
Schritt 3 – Berechnen und planen. Auf Basis der Messdaten berechnen wir, wie viel und welche Absorptionsflächen nötig sind. Das Ergebnis ist ein konkretes Massnahmenkonzept: Welche Absorber wo, in welcher Menge, für welche Frequenzen. Keine Schätzungen, keine «Mal schauen, ob das reicht»-Mentalität.

Drei Hebel für bessere Raumakustik
Jeder Raum ist anders. Aber die Stellschrauben sind immer dieselben – in unterschiedlicher Gewichtung.
Layout-Massnahmen. Arbeitsplätze so ausrichten, dass sich Sprache nicht ungehindert über weite Distanzen ausbreitet. Arbeitszonen schaffen: Fokusräume für konzentriertes Arbeiten, Besprechungszonen für den Austausch. Trennwände nutzen, die Schall abschirmen und umlenken. Und genügend Abstand zwischen den Arbeitsplätzen einplanen – zu enge Möblierung ist einer der häufigsten Fehler.
Absorption. Schallabsorber nehmen Schallenergie auf und reduzieren so den Nachhall. Deckensegel, Wandpaneele, Tischtrennwände oder freistehende Elemente – wo genau sie hingehören, zeigt die Messung. Entscheidend: Absorber müssen in den richtigen Frequenzbereichen wirken. Sonst klingt der Raum zwar anders, aber nicht besser.
Verhalten. Ein oft unterschätzter Faktor. Headsets beim Telefonieren senken den Geräuschpegel sofort – wer seinen Gesprächspartner gut hört, spricht leiser. Kurze Coachings helfen, solche Gewohnheiten im Team zu verankern.
Trispace kombiniert alle drei Hebel zu einem Konzept, das funktioniert. Nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag Ihres Teams.
Was wir für Sie tun
Raumakustische Beratung für Grossraumbüros, Sitzungszimmer, Empfangsbereiche und weitere Büroräume. Messungen der Nachhallzeit (RT60) in verschiedenen Frequenzen. Konzeption, Planung und Realisierung von Akustikmassnahmen. Optimierung der Absorptionsflächen. Layout- und Technikempfehlungen.
Ob bei der Neuplanung eines Büros oder in bestehenden Räumen – wir unterstützen Sie mit Messungen, Berechnungen und konkreten Massnahmen.
Offerte anfragen
Sie vermuten ein Akustikproblem – oder wissen es längst? Wir klären das in einem ersten, unverbindlichen Gespräch. Telefonisch oder bei Ihnen vor Ort.
Häufige Fragen
Das hängt von Raumgrösse und Anzahl der Messpunkte ab. Nach einem kurzen Erstgespräch erstellen wir Ihnen eine transparente Offerte.
Für Büroräume bis rund 800 Kubikmeter – vom Einzelbüro über Sitzungszimmer bis zum Grossraumbüro.
Nein. Oft lassen sich mit gezielten Absorptionselementen und Layout-Anpassungen spürbare Verbesserungen erzielen, ohne den Raum umzubauen. Manchmal reicht schon die richtige Platzierung von Deckensegeln oder Trennwänden.
Ja. Ein Beratungsgespräch vor Ort gibt oft bereits Aufschluss über die wichtigsten Handlungsfelder. Für ein präzises Massnahmenkonzept empfehlen wir die Messung.
Zwischen 0,5 und 0,8 Sekunden. Sitzungszimmer brauchen eine höhere Sprachverständlichkeit und liegen am unteren Ende, Grossraumbüros profitieren davon, wenn die Sprachverständlichkeit über Distanz bewusst reduziert wird – so werden Gespräche am Nachbartisch weniger störend.









