Meeting-Box,
Raum-in-Raum-System,
Phonebooth?
Die richtige Box gibt es nicht. Es gibt nur die richtige Box für Ihren Raum.
Eine Meetingbox kaufen klingt einfach. Hersteller auswählen, Grösse festlegen, bestellen. In der Praxis scheitern die meisten Entscheide nicht am Budget, sondern an fehlender Beratung. Die Box steht zu hoch für die Decke. Der Lüfter stört mehr als der Kollege nebenan. Oder der Schallschutz reicht nicht, weil der Raum drumherum zu still ist.
Trispace berät herstellerunabhängig – von Framery über Sedus bis zu Narbutas, Kettal, GK und Connection. In unserem Showroom in Zürich stehen verschiedene Raum-in-Raum-Systeme zum direkten Vergleich.
Probesitzen, Tür schliessen, Lüfter hören. Das kann kein Datenblatt ersetzen.
Warum herstellerunabhängig?
Wer nur eine Marke führt, empfiehlt immer dieselbe Box. Wir nicht. Jede Bürobox hat Stärken – und Schwächen. Manche sind leiser, aber schwerer. Manche sind leichter, aber akustisch schwächer. Manche sehen gut aus, lassen sich aber nicht verschieben.
Framery hat den Markt für Office Pods mitdefiniert und gilt als Referenz bei Schallschutz und Verarbeitungsqualität. Se:Cube von Sedus überzeugt mit Modularität und einem durchdachten Konfigurationssystem. Narbutas liefert Raum-in-Raum-Systeme mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Kettal bringt architektonischen Anspruch mit. Connection und GK ergänzen das Spektrum mit spezifischen Stärken im Objektbereich.
Wir kennen jede dieser Boxen – konstruktiv, akustisch, preislich. Und wir empfehlen die, die zu Ihrem Raum, Ihrem Budget und Ihrem Nutzungsszenario passt.
Schallschutz verstehen – und richtig einordnen
Seit 2020 gibt es mit ISO 23351-1 eine international verbindliche Norm für die akustische Leistung von Meetingboxen und Telefonboxen. Gemessen wird die sogenannte «Speech Level Reduction» (DS,A) – also wie stark die Box die Sprachlautstärke nach aussen reduziert. Das Ergebnis wird in Klassen eingeteilt: A+ (über 33 dB), A (30–33 dB), B (25–30 dB) und darunter C und D.
Wichtig: Vergleichen Sie nur Werte, die nach ISO 23351 in einem zertifizierten Labor gemessen wurden. Herstellereigene Messungen sind nicht vergleichbar und oft geschönt.
Noch wichtiger: Der Wert allein sagt wenig. Entscheidend ist, wo die Box steht. In einem belebten Open Space mit 45–50 dB Hintergrundrauschen reicht eine Klasse-B-Box (ab 25 dB Dämmung) völlig aus – der Restschall geht im Umgebungslärm unter. Am stillen Empfang oder in einer ruhigen Kanzlei, wo kein Soundmasking den Hintergrund füllt, wird jedes Gespräch hörbar, das aus der Box dringt. Dort brauchen Sie Klasse A.
Wir beraten nach Kontext, nicht nach Prospekt. Weil eine Box, die am falschen Ort steht, weder Privatsphäre noch Ruhe bringt – egal was auf dem Datenblatt steht.
Was vor dem Kauf niemand fragt – und jeder nach der Montage bereut
Die Akustik ist nur eine von vielen Entscheidungen. In unserer Beratung klären wir Punkte, die selten auf der Website eines Herstellers stehen.
Raumhöhe. Meetingboxen sind zwischen 2.30 und 2.60 Meter hoch. Dazu kommt der Abstand zur Decke, den Brandschutzvorschriften verlangen – insbesondere wenn Sprinkleranlagen vorhanden sind. Wir prüfen vor der Offerte, ob Ihre Deckenhöhe reicht und welche Box in Ihren Grundriss passt.
Rollstuhlgängigkeit. Nicht jede Box erfüllt die Anforderungen an barrierefreie Zugänge. Türbreiten, Schwellenhöhe, Bewegungsfläche im Inneren – das muss zum Nutzungskonzept passen. Einzelne Hersteller bieten erweiterte Varianten (z. B. Se:Cube Max), andere nicht.
Verschiebe-Flexibilität. Manche Boxen wiegen 300 Kilogramm, andere über eine Tonne. Ob die Box auf Rollen steht, mit Hubwagen bewegt oder nur von Fachleuten versetzt werden kann, entscheidet über die Langzeit-Flexibilität – besonders bei Mietflächen.
Anbindung an Gebäudetechnik. Sprinkleranbindung, Lüftungsanschluss, Brandmelder – die Schnittstelle zwischen Box und Gebäude wird oft unterschätzt. In manchen Kantonen gelten besondere Vorschriften. Wir klären das mit Ihrer Haustechnik, bevor bestellt wird.
Lüftung. Der versteckte Dealbreaker. Jede geschlossene Box braucht Belüftung – aber der Lüfter darf nicht lauter sein als das Problem, das die Box lösen soll. In kleinen Telefonboxen für eine Person fällt ein mittelmässiger Lüfter kaum auf. In einer 6-Personen-Konferenzbox nach 45 Minuten schon. Wir achten darauf.
Steuerung und Buchung. Licht, Lüftung, Steckdosen – manche Boxen steuern alles über Sensoren, andere über Schalter. Und: Lässt sich die Box in Ihr bestehendes Raumbuchungssystem (z. B. Microsoft 365, Condeco, GoBright) integrieren? Für Unternehmen mit mehr als 5 Boxen wird das zur operativen Frage.
Grösse und Anwendung: Vom Telefonat bis zur Konferenz
Raum-in-Raum-Systeme gibt es in vier Grundgrössen – aber die Grösse allein bestimmt nicht den Einsatz. Entscheidend ist, was drin passiert.
Eine Telefonbox für eine Person braucht wenig Platz und moderate Akustik. Die Nutzung ist kurz – 5 bis 15 Minuten. Belüftung ist unkritisch. Eine Fokus-Box für konzentriertes Arbeiten über Stunden dagegen braucht mehr Fläche, einen Sitzarbeitsplatz und eine leistungsfähige Lüftung, die man nicht hört.
Meetingboxen für 3–4 Personen sind der häufigste Einsatzfall: Videocalls, Bewerbungsgespräche, vertrauliche Abstimmungen. Hier zählt die Kombination aus Akustik, Belüftung und Technikausstattung (Monitor, Kamera, USB). Grosse Konferenzboxen für 6–8 Personen ersetzen ganze Besprechungsräume – sind aber schwer, raumgreifend und stellen die höchsten Anforderungen an Lüftung und Gebäudetechnik.
Unsere Boxen im Showroom. Vergleichen statt vertrauen.
In unserer Ausstellung in Zürich stehen gegen zehn verschiedene Meetingboxen und Telefonboxen verschiedener Hersteller. Keine Attrappen – funktionsfähige Systeme mit Strom, Lüftung und Beleuchtung.
Setzen Sie sich rein. Schliessen Sie die Tür. Hören Sie den Lüfter. Telefonieren Sie. Vergleichen Sie zwei Modelle direkt nebeneinander. Das ist der einzige Weg, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Wir haben Raum-in-Raum-Systeme in Banken, Kanzleien, Tech-Unternehmen, Verwaltungen und Schulen platziert – von einer einzelnen Telefonbox bis zu 40 Einheiten pro Standort. Diese Erfahrung fliesst in jede Beratung ein.
Termin vereinbaren und vorbeikommen.
Häufige Fragen zu Meetingboxen und Raum-in-Raum-Systemen
Das kommt auf den Einsatz an. Eine Box für kurze Telefonate im Open Space hat andere Anforderungen als eine Konferenzbox in einer stillen Kanzlei. Die beste Box ist die, die zu Ihrem Raum, Ihrer Nutzung und Ihrem Budget passt. Wir beraten herstellerunabhängig.
ISO 23351-1:2020 ist die internationale Norm zur Messung der Sprachpegeldämpfung (DS,A) von Büroboxen und Pods. Sie klassifiziert Produkte von A+ (über 33 dB) bis D (unter 20 dB). Nur Werte, die in zertifizierten Labors nach dieser Norm gemessen wurden, sind vergleichbar.
Hängt von der Umgebung ab. In einem belebten Open Space mit natürlichem Hintergrundgeräusch (ab 40 dB) reicht Klasse B. An einem ruhigen Standort ohne Soundmasking brauchen Sie Klasse A, damit Gespräche nicht nach aussen dringen. Wir analysieren Ihren Raum und empfehlen die passende Klasse.
Wir beraten zu allen relevanten Herstellern im Markt – von Framery als globalem Marktführer über Se:Cube von Sedus bis zu Narbutas, Kettal, Connection und GK. In unserem Showroom stehen über 10 Modelle zum Vergleich.
Von rund 300 kg für eine kompakte Telefonbox bis über 1’000 kg für eine grosse Konferenzbox. Das Gewicht beeinflusst die Tragfähigkeit des Bodens, die Verschiebbarkeit und den Aufwand bei einem Umzug.
Die meisten Boxen sind zwischen 2.30 und 2.60 m hoch. Dazu kommt ein Mindestabstand zur Decke – insbesondere bei Sprinkleranlagen. Wir prüfen die Raumhöhe, bevor wir eine Empfehlung aussprechen.
Je nach Modell: ja, mit Rollen und etwas Muskelkraft, oder nein, nur mit Hubwagen und Fachpersonal. Wir beraten zu Flexibilität – gerade bei Mietflächen ein entscheidender Punkt.