Highdesking –
Besprechungen, bei denen der Körper mitdenkt
Am Ende des Tages sind wir das Resultat dessen, was wir mit unserem Körper angestellt haben. 8 Stunden Sitzen, 3 Meetings im gleichen Stuhl, ein Mittagessen am Schreibtisch – und abends der Rücken, der sich meldet. Nicht weil er krank ist. Sondern weil er den ganzen Tag nicht bewegt wurde.
Highdesking dreht die Logik um. Hochtische und Stehhilfen bringen Bewegung in Besprechungen, Workshops und Collaboration-Zonen. Wer stehen kann, muss nicht sitzen. Wer sitzen will, darf das auch – auf einem Hocker, der Haltungswechsel fördert, statt sie zu verhindern.
Trispace zeigt Hochtische und Stehhilfen verschiedener Hersteller – darunter die se:lab Serie von Sedus, die wir hier als Beispiel verwenden. In unserer Ausstellung finden Sie weitere Modelle für jedes Konzept und jedes Budget.
Kürzere Meetings, wachere Köpfe,
weniger Rücken
Besprechungen im Stehen dauern nachweislich kürzer – und liefern trotzdem bessere Ergebnisse. Der Grund ist physiologisch: Im Stehen ist der Kreislauf aktiver, die Aufmerksamkeit höher, die Entscheidungsfreude grösser. Wer steht, kommt schneller auf den Punkt.
Dazu kommt der Haltungswechsel. Die 40-15-5-Regel empfiehlt: 40 Minuten Sitzen, 15 Minuten Stehen, 5 Minuten Bewegen. In der Praxis hält sich niemand daran – weil das Büro es nicht hergibt. Ein Hochtisch in der Mittelzone ändert das. Er macht den Wechsel vom Schreibtisch zum Steh-Meeting so einfach wie den Weg zur Kaffeemaschine.
Weniger Sitzen heisst nicht: nie sitzen. Es heisst: mischen. Und genau dafür gibt es drei Konzepte.
Kurz-Meeting, aktives Meeting, Collaboration –
drei Höhen, drei Konzepte
Nicht jedes Meeting braucht denselben Tisch. Die Dauer entscheidet.
5 bis 15 Minuten: der Hochtisch ohne Stühle. Stand-up am Morgen, schnelle Abstimmung zwischen zwei Terminen, Statusupdate im Team. Ein Hochtisch auf 1'050 mm, keine Sitzgelegenheit, keine Hemmschwelle. Wer da ist, steht. Wer fertig ist, geht. 10 Minuten statt 30 – weil niemand es sich bequem machen kann.
15 bis 45 Minuten: Hochtisch mit Stehhilfe. Das aktive Meeting. Wer stehen will, steht. Wer sich kurz abstützen will, setzt sich auf einen Hocker oder eine Stehhilfe. Der Wechsel zwischen beiden Haltungen passiert natürlich, ohne Unterbrechung. Hier braucht es einen Tisch auf 900 bis 1'050 mm und leichte, mobile Hocker wie den Sedus se:lab hopper (690 mm Sitzhöhe, 6,8 kg, stapelbar).
45 Minuten und mehr: Collaboration am Bildschirm. Wenn Teams zusammen an einem Dokument, einem Plan oder einer Präsentation arbeiten, dauert es länger. Hier braucht es einen Tisch, der sich elektrisch zwischen Sitz- und Stehhöhe verstellen lässt – wie den Sedus se:lab meet & stand. Dazu Counterstühle oder höhenverstellbare Stehhilfen mit Fussring. Und Medientechnik, die direkt im Tisch integriert ist.
Sedus se:lab – ein Beispiel,
das zeigt, was möglich ist
Die se:lab Serie von Sedus ist eines der durchdachtesten Möbelsysteme für Highdesking. Alle Produkte folgen derselben Designsprache – Rundrohr, abgerundete Kanten, Rollen – und lassen sich frei kombinieren.
Der se:lab high desk kommt in zwei Höhen: 900 mm (halbhoch, ideal mit Hocker) und 1'050 mm (Stehhöhe). Die Tischplatte gibt es in über 30 Dekoren, die Grössen reichen von 100 × 60 cm für 2 Personen bis 200 × 140 cm für Teamarbeit. Fussreling für Abstützung, Rollen für Mobilität. Mehrere Tische lassen sich zu einer High Bench verketten.
Der se:lab meet & stand ist elektrisch höhenverstellbar – vom klassischen Sitz-Meeting bis zum Steh-Workshop, per Knopfdruck. Tischplatten quadratisch oder rechteckig, auch mit abgerundeten Ecken.
Der se:lab flip ist der Klapptisch im System: Platte hochstellen, auf Rollen wegschieben, Raum frei. Für Multifunktionsräume, die zwischen Workshop und Apéro wechseln.
Das ist ein Auszug. Trispace führt Hochtische und Collaboration-Tische weiterer Hersteller – in verschiedenen Preisklassen, Materialien und Designsprachen. Wir finden den richtigen Tisch für Ihr Konzept.
Hocker, Stehhilfe, Counterstuhl –
und warum der Fussring zählt
Ein Hochtisch ohne passendes Sitzmöbel funktioniert nur für Kurz-Meetings. Sobald eine Besprechung länger als 15 Minuten dauert, brauchen Ihre Mitarbeitenden eine Option zum Abstützen oder Sitzen.
Der Sedus se:lab hopper ist ein Sitzbock mit breiter Sitzfläche und seitlichen Abstützpunkten. Sitzhöhe 690 mm, Gewicht 6,8 kg, stapelbar bis 3 Stück. Er fordert keine Einstellung – hinstellen und nutzen. Für Workshops, Projektmeetings und agile Settings.
Die Sedus se:fit Stehhilfe geht einen Schritt weiter: stufenlos höhenverstellbar von 530 bis 840 mm, mit konkavem Sitz und Greifrinne zum Mitnehmen. Ideal als persönlicher Begleiter, der vom Schreibtisch zum Hochtisch und zurück wandert.
Für längere Collaboration-Sessions eignen sich Counterstühle – Stühle auf Stehhöhe mit Fussring. Der Fussring ist kein Detail, sondern Pflicht: Ab einer Sitzhöhe von rund 650 mm hängen die Beine frei. Ohne Abstützung ermüden Oberschenkel und Waden in Minuten. Mit Fussring sitzt es sich auf 900 mm so entspannt wie auf 460 mm.
Auch hier gilt: Wir zeigen Hocker und Stehhilfen verschiedener Hersteller – nicht nur Sedus.
Zusammen am Bildschirm –
Medientechnik am Hochtisch
Die produktivsten Meetings sind die, in denen alle auf denselben Bildschirm schauen. Nicht auf die Leinwand am anderen Ende des Raums. Sondern auf den Monitor, der direkt am Tisch steht – in Blickhöhe, im Stehen.
Hochformat-Collaboration braucht Medientechnik, die im Möbel integriert ist: Bildschirmhalterung am Tischgestell, vertikaler Kabelkanal, Steckdosenleiste in der Tischplatte. Kein Kabelsalat, kein Suchen nach dem Adapter. Ein Raum, der sofort funktioniert – auch wenn das nächste Team in 5 Minuten kommt.
Sedus bietet diese Integration bei der temptation high desk Serie. Aber auch andere Hersteller liefern Hochtische mit Medienanbindung. Entscheidend ist, dass die Technik von Anfang an mitgeplant wird – nicht nachgerüstet.
Hochformat testen.
Ausstellung in Zürich.
In unserer Ausstellung stehen Hochtische, Stehhilfen und Counterstühle verschiedener Hersteller bereit. Sie können verschiedene Höhen, Hocker und Tischkonfigurationen unter realen Bedingungen testen – stehend, sitzend, lehnend.
Wir beraten Sie zum richtigen Highdesking-Konzept für Ihr Büro. Welche Tischhöhe für welchen Meetingtyp? Wie viele Hocker pro Tisch? Wo macht Medientechnik Sinn? Das klären wir gemeinsam.
Häufige Fragen zu Highdesking
Für reine Steh-Meetings empfehlen wir 1'050 mm. Für halbhohe Konzepte mit Hocker oder Stehhilfe eignen sich 900 mm. Elektrisch verstellbare Tische decken beide Varianten ab.
Das hängt von der Meetingdauer ab. Für Abstimmungen unter 15 Minuten reichen Stehtische ohne Sitzgelegenheit. Ab 15 Minuten empfehlen wir Stehhilfen oder Hocker, ab 45 Minuten Counterstühle mit Fussring.
Ab einer Sitzhöhe von rund 650 mm hängen die Beine frei. Der Fussring gibt Abstützung, entlastet Oberschenkel und Waden und macht längeres Sitzen auf Stehhöhe erst komfortabel.
Ja. Viele Hochtische bieten Bildschirmhalterungen, Kabelkanäle und integrierte Steckdosen. Die Technik sollte von Anfang an mitgeplant werden – nachträgliche Integration ist aufwändiger und optisch selten sauber.
Nein. Die se:lab Serie von Sedus ist ein Beispiel aus unserem Sortiment. Wir führen Hochtische, Stehhilfen und Counterstühle verschiedener Hersteller – in unterschiedlichen Preisklassen und Designsprachen.