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Bürobeleuchtung:
Planung, Design und Technik

Licht ist das Einzige im Raum, das man nicht anfassen kann – aber überall spürt. Ein Büro mit falschem Licht fühlt sich flach an. Leblos. Egal wie gut die Möbel sind. Ein Büro mit durchdachtem Licht bekommt Tiefe, Zonen, Stimmung. Nicht heller – aber stimmiger.

Trispace plant Licht als Teil der Innenarchitektur. Von der Grundbeleuchtung über Pendelleuchten im Meetingraum, Stehleuchten am Arbeitsplatz bis zu Designerleuchten im Empfangsbereich.

Dimmbar, sensorgesteuert, abgestimmt auf Funktion und Atmosphäre. In Zusammenarbeit mit spezialisierten Lichtplanern.

    Licht gibt dem Raum Tiefe

    Eine gleichmässig ausgeleuchtete Decke macht den Raum flach wie eine Fotokopie. Was Tiefe schafft, sind Schichten: indirektes Licht für das Raumvolumen, direktes Licht für die Aufgabe, Akzentlicht für Atmosphäre. Drei Ebenen, die zusammenspielen müssen.

    Im Work Café braucht es warmes, einladendes Licht – 3'000 Kelvin, gedimmt, vielleicht eine markante Pendelleuchte über dem Tresen. Im Meetingraum: gleichmässig, blendfrei, dimmbar für Präsentationen. In der Collaboration-Zone: flexibel, hell genug für Whiteboards und Skizzen, aber nicht so steril wie ein OP-Saal.

    Jede Zone im Büro hat andere Anforderungen. Wer überall dieselbe Deckenrasterleuchte einsetzt, spart bei der Planung – und verliert bei der Wirkung. Trispace plant Lichtszenen pro Zone. So entsteht ein Büro, in dem man sich orientiert, ohne Schilder lesen zu müssen.

    Am Arbeitsplatz:
    Pendelleuchten mit Präsenzsensor

    An Einzelarbeitsplätzen setzen wir häufig Pendelleuchten ein – direkt über dem Tisch, individuell einstellbar. Der Vorteil gegenüber Deckenrastern: Jeder Arbeitsplatz bekommt sein eigenes Licht. Höhe, Helligkeit und Lichtfarbe lassen sich anpassen. Bei Sitz-Stehtischen folgt die Leuchte dem Nutzer – ob sitzend oder stehend.

    Integrierte Präsenzsensoren schalten das Licht bei Anwesenheit ein und dimmen es herunter, wenn der Platz leer ist. Das spart Energie und macht das Büro lebendiger: Man sieht auf einen Blick, wo gearbeitet wird. Bei Desksharing ein praktischer Nebeneffekt.

    Mehr zu Arbeitsplatzleuchten und ihren Vorteilen lesen Sie in unserem separaten Artikel dazu.

    Lumen, Lux, Kelvin, Candela – kurz erklärt

    Vier Begriffe, die in jeder Lichtplanung auftauchen. Hier das Wesentliche:

    Lumen (lm) – Wie viel Licht eine Leuchte insgesamt abgibt. Je mehr Lumen, desto heller die Quelle.

    Lux (lx) – Wie viel Licht auf einer Fläche ankommt. Am Büroarbeitsplatz gelten 500 Lux als Mindestanforderung. In Fluren reichen 100 bis 150 Lux.

    Kelvin (K) – Die Farbtemperatur. 3'000 K wirkt warm und wohnlich (Lounge, Empfang). 4'000 K ist neutralweiss und der Standard für Büroarbeitsplätze. Darüber wird es kühl und kann bei niedrigen Beleuchtungsstärken fahl wirken.

    Candela (cd) – Die Lichtstärke in eine bestimmte Richtung. Relevant bei der Bewertung von Blendung – besonders an Bildschirmarbeitsplätzen, wo ein UGR-Wert von maximal 19 eingehalten werden muss.

    Klingt technisch? Ist es auch. Deshalb übernehmen wir die Planung.

    Von der Grundbeleuchtung
    bis zur Notbeleuchtung

    Ein vollständiges Lichtkonzept deckt mehr ab als den Schreibtisch.

    Grundbeleuchtung. Die Basis: gleichmässiges Licht im gesamten Raum. Meist über Deckenpaneele oder Einbauleuchten. Sorgt dafür, dass man sich sicher bewegt und orientiert.

    Arbeitsplatzbeleuchtung. 500 Lux auf der Arbeitsfläche – nicht als Flutlicht, sondern gezielt. Pendelleuchten, Stehleuchten oder arbeitsplatzbezogene Einbauleuchten. Dimmbar, blendfrei, mit Farbwiedergabe Ra ≥ 80.

    Meetingräume. Pendelleuchten über dem Tisch, dimmbar für Präsentationen und Videokonferenzen. Warmweiss für Gespräche, neutralweiss für konzentrierte Arbeit – idealerweise umschaltbar.

    Verkehrswege. Flure, Treppen, Eingangsbereiche: 100 bis 150 Lux. Oft mit Bewegungsmeldern gesteuert, damit Licht nur brennt, wo es gebraucht wird.

    Notbeleuchtung. Gesetzlich vorgeschrieben, netzunabhängig, unauffällig integriert. Sorgt im Ernstfall dafür, dass alle sicher zum Ausgang finden.

    Designerleuchten:
    Funktion trifft Charakter

    Im Empfangsbereich, im Work Café oder über dem Konferenztisch – hier darf Licht nicht nur funktionieren, sondern etwas aussagen. Eine gut gewählte Designerleuchte setzt einen Akzent, der bleibt. Sie gibt dem Raum Identität, ohne laut zu sein.

    Wir arbeiten mit verschiedenen Leuchtenherstellern und wählen Modelle, die zum Gesamtkonzept passen – formal, farblich und lichttechnisch. Keine Leuchte «weil sie schön ist», sondern weil sie den Raum besser macht.

    Lichtplanung mit Trispace

    Lichtplanung ist ein Spezialgebiet. Deshalb arbeiten wir mit erfahrenen Lichtplanern zusammen, die Normen kennen, Simulationen erstellen und das technische Detail beherrschen. Was Trispace einbringt: das Raumverständnis. Wir wissen, wie Ihr Büro genutzt wird, welche Zonen welches Licht brauchen und wie Lichtfarben mit Materialien, Farben und Oberflächen zusammenspielen.

    Das Ergebnis: ein Lichtkonzept, das nicht isoliert geplant wird, sondern als integraler Teil der Raumgestaltung funktioniert. Von der ersten Skizze bis zur letzten Leuchte.

    Beratung anfragen

    Sie planen ein neues Büro oder wollen die Beleuchtung in bestehenden Räumen überarbeiten? Sprechen Sie uns an. Wir klären gemeinsam, was Ihr Raum braucht – und was er nicht braucht.

    Häufige Fragen

    Wie viel Lux braucht ein Büroarbeitsplatz?

    Mindestens 500 Lux auf der Arbeitsfläche. In der Umgebung reichen 300 Lux. Flure und Verkehrswege: 100 bis 150 Lux. Bei Lese- und Prüfarbeiten können 750 bis 1'000 Lux sinnvoll sein.

    Was ist besser: warmweisses oder neutralweisses Licht?

    Kommt auf die Zone an. 3'000 Kelvin (warmweiss) eignet sich für Lounge, Empfang und Work Café. 4'000 Kelvin (neutralweiss) ist der Standard am Arbeitsplatz – sachlich, nicht steril. Moderne Systeme bieten «Tunable White»: umschaltbar je nach Tageszeit und Nutzung.

    Brauche ich einen Lichtplaner?

    Für grössere Projekte: ja. Lichtplanung umfasst Simulationen, Normeinhaltung, Blendungsbewertung und die Abstimmung mit Haustechnik. Trispace koordiniert das mit spezialisierten Partnern – Sie haben trotzdem nur einen Ansprechpartner.

    Was bringen Stehleuchten am Arbeitsplatz?

    Individuelle Lichtsteuerung pro Tisch oder Tischgruppe. Präsenzsensoren schalten das Licht automatisch ein, Lichtsensoren passen die Helligkeit an die Umgebung an. Wer es trotzdem anders will, steuert manuell nach – ein Tastendruck genügt.

    Ist Notbeleuchtung Pflicht?

    Ja, in Gebäuden mit öffentlichem Zugang und Arbeitsstätten. Die Notbeleuchtung muss netzunabhängig funktionieren und Fluchtwege ausreichend beleuchten. Wir integrieren sie so ins Gesamtkonzept, dass sie im Alltag nicht auffällt.

    Kann man die bestehende Beleuchtung nachrüsten?

    In den meisten Fällen ja. Bestandsleuchten lassen sich oft durch LED-Module ersetzen. Pendelleuchten mit Sensorik können an vorhandenen Stromschienen montiert werden. Ob ein Komplettaustausch oder eine Nachrüstung sinnvoller ist, klären wir bei einer Begehung.

    Was kostet eine Lichtplanung?

    Das hängt vom Umfang ab – Einzelraum, Etage oder ganzes Gebäude. Nach einem Erstgespräch erstellen wir Ihnen eine transparente Offerte für Planung und Umsetzung.

     

    Persönlich für Sie da – ganz unkompliziert

    Ob erste Fragen, konkrete Anliegen oder einfach Neugier: Wir sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an unter 044 527 33 33 oder schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. – wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

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