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Beschattung im Büro –
Blendschutz, Sonnenschutz, Raumgestaltung

26 Grad. Das ist die Grenze. Darüber sinkt die Konzentration, steigt die Fehlerquote, kippt die Stimmung. Und in einem Büro mit Südwestfassade sind 26 Grad an einem Julitag schon um 10 Uhr morgens erreicht – wenn die Beschattung fehlt oder falsch gewählt ist.

Blendung am Bildschirm, Spiegelungen auf dem Monitor, aufgeheizte Sitzungszimmer: Das sind keine Komfortfragen. Das sind Produktivitätskiller. Das Arbeitsgesetz schreibt Blendschutz am Bildschirmarbeitsplatz vor – und verlangt gleichzeitig Sichtkontakt nach aussen. Beides unter einen Hut zu bringen, ist eine Planungsaufgabe.

Wir lösen sie. Mit Beschattungssystemen, die wir auf Raumtyp, Fenstergrösse und Himmelsrichtung abstimmen. Und bei Bedarf mit einer zusätzlichen Massnahme, die direkt auf der Verglasung wirkt.

Das Rollo – der Klassiker am Bürofenster

Eine Stoffbahn, eine Welle, eine klare Funktion. Das Rollo lässt sich stufenlos auf jede gewünschte Höhe positionieren – manuell per Kettenzug oder elektrisch per Fernbedienung und Smart-Home-Anbindung.

Im Büro überzeugt das Rollo durch Schlichtheit. Es verschwindet fast vollständig in der Kassette, wenn es nicht gebraucht wird. Und es liefert, wenn es gebraucht wird: Blendschutz für Bildschirmarbeitsplätze, Sonnenschutz an Süd- und Westfassaden, Verdunkelung für Konferenz- und Schulungsräume mit Beamer.

MHZ fertigt Rollos massgefertigt bis 6 Meter Breite – mit massengleichen Kassetten für ein einheitliches Fassadenbild. Über 200 Stoffe, von transparent bis vollständig verdunkelnd. Silent Gliss ergänzt mit motorisierten Systemen und Gebäudeautomations-Anbindung.

Nicht jedes Fenster ist rechteckig.

Das Plissee – für jede Fensterform
die passende Faltung

Dreieck, Trapez, Rundbogen – wo ein Rollo aufgibt, fängt das Plissee an. Der Faltstore lässt sich wie eine Ziehharmonika zusammenschieben und an jeder Stelle im Fenster positionieren: oben, unten, mittig. Das macht ihn zum präzisesten System für differenzierte Lichtsteuerung.

Im Büroalltag heisst das: Am Morgen schützt das Plissee im oberen Fensterdrittel vor Direktblendung, während unten Tageslicht einströmt. Am Nachmittag schieben Sie es nach unten gegen die tiefstehende Sonne. Keine Totalverdunkelung, keine Lichthöhle – sondern kontrollierter Einfall.

Wabenplissees gehen noch weiter. Ihre Doppelkammerstruktur dämmt nicht nur Licht, sondern auch Wärme und Schall. Ein Nebeneffekt, der in offenen Büros mit viel Glas spürbar wird. MHZ bietet über 200 Stoffe und 40 Motivdrucke für Plissees – vom zurückhaltenden Büroton bis zum gestalterischen Akzent in Lounge-Bereichen.

Und wenn die Fensterfläche 6 Meter misst?

Flächenvorhänge –
Beschattung und Raumteilung in einem

Das Prinzip stammt aus Japan: grosse, glatte Stoffbahnen, die in einer Führungsschiene gleiten. Flächenvorhänge sind die eleganteste Antwort auf grosse Glasfronten – und sie können mehr als beschatten.

In modernen Büros mit offenen Grundrissen dienen Flächenvorhänge als textile Raumtrenner. Sie schaffen Zonen, ohne Wände zu bauen. Sie absorbieren Schall, ohne die Sichtachsen komplett zu blockieren. Und sie lassen sich in Sekunden verschieben, wenn der Raum anders genutzt wird.

Silent Gliss war der erste Hersteller, der das japanische Flächenvorhang-Konzept für den europäischen Innenraum adaptierte. Heute bietet das Schweizer Unternehmen Systeme in gerader und gebogener Ausführung, manuell oder elektrisch, mit Akustik-Textilien, die Schallabsorptionswerte erreichen, die konventionelle Akustikpaneele ersetzen können. Über 400 Patente stecken in den Schienensystemen – und 5 Jahre Garantie.

Wo vertikal besser funktioniert.

Vertikal-Lamellen –
stufenlose Lichtsteuerung für grosse Flächen

Schmale Stofflamellen, vertikal aufgehängt, einzeln wendbar. Vertikal-Lamellen sind seit Jahrzehnten Standard in Bürogebäuden. Aus gutem Grund: Kein anderes System steuert Lichteinfall und Blickrichtung so fein – und das gleichzeitig.

Lamellen wenden: Das Licht kommt von links statt von vorne. Lamellen schliessen: Vollständiger Sichtschutz für vertrauliche Gespräche. Lamellen öffnen: Freie Sicht, voller Tageslichteinfall. Alles stufenlos, alles in Sekunden.

Die DIN EN 14501 klassifiziert Sonnenschutzsysteme nach thermischen und visuellen Eigenschaften auf einer Skala von 0 bis 4. Vertikal-Lamellen mit hochwertigen Reflexionsstoffen erreichen hier Bestwerte – bei erhaltener Sichtverbindung nach aussen, wie es die Arbeitsstättenverordnung verlangt. MHZ und Silent Gliss liefern Systeme bis über 6 Meter Breite. Motorisiert, in die Gebäudesteuerung integrierbar.

Manchmal reicht ein Stoff nicht.

Sonnenschutzfolie –
wenn die Verglasung selbst zum Hitzeschild wird

Textiler Sonnenschutz reguliert Licht und Blendung. Die Wärme, die durch die Verglasung dringt? Die kann er nur begrenzt aufhalten. Genau hier setzen Sonnenschutzfolien an – direkt auf dem Glas, permanent, unsichtbar.

3M entwickelt seit über 50 Jahren Fensterfolien auf Basis von Nanotechnologie. Die Prestige-Serie weist bis zu 97 % der Infrarotstrahlung und 99 % der UV-Strahlung ab – bei nahezu unveränderter Optik der Fassade. Die metallfreie Konstruktion stört weder WLAN noch Mobilfunkempfang – ein entscheidender Punkt in Bürogebäuden. Lebensdauer: 10 bis 20 Jahre, je nach Typ.

Im Bürokontext funktioniert die Folie als Ergänzung, nicht als Ersatz. Sie reduziert den Wärmeeintrag durch die Verglasung um bis zu 60 % – und entlastet damit Klimaanlagen, senkt Energiekosten und verbessert das Raumklima ganzjährig. Die Montage erfolgt von aussen oder innen durch zertifizierte Fachbetriebe, ohne bauliche Eingriffe.

Für Bestandsbauten mit grossflächiger Verglasung und fehlendem Aussensonnenschutz ist die Sonnenschutzfolie oft die wirksamste und kosteneffizienteste erste Massnahme.

Planung statt Einzelprodukte.

Beschattung planen – so gehen wir vor

Ein Rollo pro Fenster bestellen kann jeder. Einen Raum richtig beschatten, der an drei Seiten verglast ist, ein Konferenzzimmer nach Süden hat und Bildschirmarbeitsplätze an der Westfassade – das braucht einen Plan.

Wir beginnen mit der Begehung. Himmelsrichtung, Fenstermasse, Glastyp, vorhandene Aussenbeschattung, Nutzung der Räume. Dann folgt die Systemempfehlung: Rollo hier, Plissee dort, Flächenvorhang für die grosse Glasfront, Folie als Basisschutz auf der Südfassade.

Trispace plant die Beschattung als Teil der Raumgestaltung. Stoffmuster, Farbkonzept und Montage koordinieren wir mit spezialisierten Partnerbetrieben, die auf MHZ- und Silent-Gliss-Systeme geschult sind. Sie erhalten eine Offerte, einen Zeitplan und eine saubere Ausführung – aus einer Hand geplant, von Spezialisten montiert.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Häufige Fragen zur Beschattung im Büro

Welcher Sonnenschutz eignet sich am besten für Bürofenster?

Das hängt von Fenstergrösse, Himmelsrichtung und Nutzung ab. Für Standardfenster an Bildschirmarbeitsplätzen eignen sich Rollos oder Plissees. Für grosse Glasfronten sind Flächenvorhänge oder Vertikal-Lamellen die bessere Wahl. Wir empfehlen eine Begehung, bevor Sie bestellen.

Rollo oder Plissee – was ist besser im Büro?

Rollos sind schlichter und verschwinden komplett in der Kassette. Plissees bieten mehr Flexibilität bei der Lichtsteuerung, weil sie oben, unten oder mittig im Fenster positioniert werden können. Bei Sonderformen wie Dachfenstern oder Dreiecksfenstern ist das Plissee die einzige Wahl.

Was bringt eine Sonnenschutzfolie im Vergleich zu Rollos?

Die Folie wirkt direkt auf der Verglasung und reduziert den Wärmeeintrag um bis zu 60 %, ohne die Sicht einzuschränken. Rollos regulieren Licht und Blendung, halten aber weniger Wärme ab. Im Idealfall ergänzen sich beide Systeme.

Kann Trispace auch die Montage der Beschattung übernehmen?

Trispace plant die Beschattung und koordiniert die Umsetzung. Die Montage erfolgt durch spezialisierte Partnerbetriebe, die auf MHZ- und Silent-Gliss-Produkte geschult sind. Sie haben einen Ansprechpartner für alles – von der Beratung bis zur fertigen Installation.

Was gilt für Blendschutz am Büro-Arbeitsplatz in der Schweiz?

Blendschutz: Am Bildschirmarbeitsplatz muss der Einfall von direktem Sonnenlicht durch verstellbare Vorrichtungen (z. B. Storen, Jalousien) verhindert werden können (Suva und Seco).

 

Persönlich für Sie da – ganz unkompliziert

Ob erste Fragen, konkrete Anliegen oder einfach Neugier: Wir sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an unter 044 527 33 33 oder schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. – wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

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