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Brunner – Designmöbel aus Manufaktur

1977. Rolf und Helena Brunner packen einen gebrauchten VW-Bus und fahren los, um einen Auftrag zu erledigen, den ihr Auftraggeber als «unmöglich» bezeichnet hat. Aus dieser Fahrt wird ein Unternehmen.

Heute arbeiten über 400 Menschen am Standort Rheinau im badischen Hanauerland. Sie produzieren rund 500'000 Stühle und 100'000 Tische pro Jahr. Nicht für Wohnzimmer. Sondern für Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen: Büros, Konferenzräume, Kantinen, Empfangshallen, Kongresszentren, Hotels. Objektmöbel, die funktionieren müssen – und trotzdem gut aussehen sollen.

Brunner ist ein Familienunternehmen in zweiter Generation. 

Brunner bei Trispace.
Ausstellung in Zürich.

In unserer Ausstellung in Zürich-Oerlikon zeigen wir ausgewählte Modelle aus dem Brunner-Sortiment. Verschiedene Programm-Familien stehen zum Probesitzen bereit – in verschiedenen Materialien und Bezügen.

Wir beraten Sie zur richtigen Brunner-Familie für Ihr Projekt. Ob Konferenzraum, Cafeteria oder Empfangszone: Wir finden die Kombination, die zu Ihrem Raum, Ihrem Budget und Ihrer Designsprache passt. Stoffmuster und Materialproben liefern wir auf Anfrage.

Rheinau, Baden –
eine Fabrik, alles unter einem Dach

Brunner fertigt ausschliesslich in Deutschland. Keine Auslandsproduktion, kein zweiter Standort. Holzbearbeitung, Metallbau, Polsterei, Lackierung – alles geschieht in Rheinau, in denselben Hallen, unter derselben Qualitätskontrolle.

Das klingt nach Tradition. Ist es auch. Aber die Fertigungsstrasse ist modern: CNC-gesteuerte Holzbearbeitung, roboterunterstützte Metallverarbeitung, eine Pulverbeschichtungsanlage, die ohne flüchtige organische Verbindungen arbeitet. Dazwischen: Handarbeit. Polster werden von Hand bezogen, Nähte von Hand gesetzt. Bei einem vollgepolsterten Fina-Drehstuhl stehen fast 250 Stoffe zur Auswahl – jeder wird auf Bestellung verarbeitet.

Brunner arbeitet mit internationalen Designern wie jehs+laub, Wolfgang C.R. Mezger und dem Studio Archirivolto zusammen. Die Entwürfe entstehen extern. Die Umsetzung – vom Prototyp bis zur Serie – liegt komplett in Rheinau.

Materialien, die man sortenrein trennen kann

Nachhaltigkeit bei Brunner ist kein Label. Es ist ein Konstruktionsprinzip.

Die verwendeten Hölzer stammen aus PEFC-zertifizierter, heimischer Waldbewirtschaftung. Die Lackierung erfolgt mit einem wasserbasierten UV-härtenden Lacksystem – Lackabfälle werden aufgefangen, aufbereitet und dem Kreislauf wieder zugeführt. Metalloberflächen erhalten eine VOC-freie Pulverbeschichtung. Und die Konstruktionen sind so angelegt, dass Materialien am Ende der Lebensdauer sortenrein getrennt werden können: Holz von Metall, Polster von Schale.

Klebeverbindungen werden auf ein Minimum reduziert. Nicht aus Sparsamkeit, sondern weil sie Recycling erschweren. Ein Stuhl, der sich zerlegen lässt, lebt länger – und belastet weniger.

Eine Designsprache –
vom Empfang bis zur Kaffeebar

Die meisten Möbelhersteller verkaufen Einzelprodukte. Brunner verkauft Familien.

Eine Produktfamilie bei Brunner umfasst nicht einen Stuhl in drei Varianten. Sie umfasst Stühle, Barhocker, Loungemöbel, Tische und Beistellmöbel – alle in derselben Formensprache, mit denselben Materialoptionen, in abgestimmten Farben. Das Ergebnis: ein visueller Faden, der sich vom Empfang über den Konferenzraum bis zur Kantine zieht. Ohne Uniformität. Aber mit Haltung.

Für die Büroplanung ist das ein konkreter Vorteil. Statt für jeden Bereich einen neuen Stuhl eines neuen Herstellers zu suchen, lässt sich mit zwei oder drei Brunner-Familien ein ganzes Bürogebäude konsistent einrichten. Weniger Abstimmungsaufwand, mehr gestalterische Klarheit.

Sechs Familien decken das Wesentliche ab.

crona – die Universalfamilie

Stuhl, Clubsessel, Loungemöbel, Barhocker, Outdoor-Variante. crona ist die breiteste Familie im Brunner-Sortiment – und die vielseitigste. Die markante Schalenform zieht sich durch alle Typen: als Kunststoffschale, als Filzschale, als Vollpolster in ein- oder zweifarbiger Ausführung.

Bis zu 5 Stühle lassen sich stapeln. Die crona steel Variante trotzt Wind und Wetter auf der Terrasse. In der Lounge-Version wird aus dem Stuhl ein Clubsessel mit Ohrenschutz – und aus dem Konferenzraum ein Ort, an dem man gerne sitzen bleibt. Rund 250 Stoffe stehen zur Wahl.

crona funktioniert in der Kantine genauso wie im Empfangsbereich, in der Hotellobby genauso wie im Sitzungszimmer.

fina – leicht, stapelbar, überall zu Hause

Wo crona rund ist, ist fina schlank. Die Familie reicht vom einfachen Schalenstuhl in Holz oder Kunststoff über den Barhocker bis zum vollgepolsterten Konferenzdrehstuhl mit Aluminium-Fusskreuz. Dazu passend: der fina fold Klapptisch, der sich in Sekunden zusammenlegen und auf Transportwagen stapeln lässt.

fina ist die erste Wahl für Multifunktionsräume. Schulung am Morgen, Workshop am Nachmittag, Apéro am Abend – und alles mit denselben Möbeln, weil sie sich so schnell umstellen lassen, wie der Raum seine Funktion wechselt.

A-Chair und ray –
Aluminium trifft Ergonomie

Zwei Familien für formelle Räume.

Der A-Chair von jehs+laub ist ein Designstatement. Sein Gestell aus Aluminium-Druckguss trägt wahlweise Kunststoff-, Holz- oder Polsterschalen – und lässt sich als Stuhl, Bench, Tisch und Lounge-Sessel konfigurieren. Die nahezu unsichtbare Reihverbindung macht ihn zum idealen Möbel für Veranstaltungen und Konferenzen, die schnell auf- und abgebaut werden müssen.

ray ist das Büro-Arbeitstier. Der Drehstuhl mit seinem beweglichen Innenskelett verbindet schlanke Optik mit echter Ergonomie – auch über 8 Stunden. Vom Konferenzstuhl über den Task Chair bis zum High-Back-Sessel für die Chefetage: ray deckt den gesamten Bürobereich ab, ohne die Designlinie zu brechen.

hoc, banc, cellular – die Zwischenzonen

Nicht jedes Gespräch braucht einen Konferenzraum. Nicht jede Pause braucht eine Kantine. Die Zwischenzonen im Büro – Stehtische im Gang, Loungeecken beim Lift, Rückzugsorte für Telefonate – sind heute die produktivsten Orte im Gebäude.

hoc liefert Stehtische und Hocker aus dreidimensional geformtem Schichtholz mit HPL- oder Eichenoberfläche. Minimalistisch, warm, sofort einsatzbereit. Für die Kaffeebar, das Bistro, den Empfang.

banc ist ein modulares Loungesystem. Vom offenen Sofa bis zur geschlossenen Cabin – einem Raum-im-Raum mit hohen Wänden und Akustikpolsterung. Für vertrauliche Gespräche ohne Buchung, für Telefonate ohne Störung.

cellular geht noch weiter. Das 60°-Paravent-System von jehs+laub lässt sich geradlinig, kreisförmig oder frei kombiniert im Raum aufstellen. In die Paravents integriert: Schreibtische, Sofas, Ablagen. Raumgliederung und Arbeitsplatz in einem Möbelsystem.

Häufige Fragen zu Brunner

Was unterscheidet Brunner von anderen Büromöbelherstellern?

Brunner denkt in Produktfamilien statt in Einzelmöbeln. Jede Familie umfasst Stühle, Tische, Lounge- und Barmöbel in derselben Formensprache. Damit lassen sich ganze Bürogebäude konsistent einrichten – ohne dass jeder Raum gleich aussieht.

Wo werden Brunner-Möbel hergestellt?

Ausschliesslich in Rheinau, Baden (Deutschland). Holzbearbeitung, Metallbau, Polsterei und Lackierung finden unter einem Dach statt. Es gibt keinen zweiten Produktionsstandort.

Welche Brunner-Familien eignen sich für Konferenzräume?

Für formelle Konferenzräume empfehlen wir A-Chair oder ray. Für flexible Besprechungsräume mit wechselnder Bestuhlung eignen sich fina oder crona – beide sind leicht, stapelbar und in vielen Bezügen verfügbar.

Sind Brunner-Möbel nachhaltig?

Brunner verwendet PEFC-zertifiziertes Holz, ein wasserbasiertes UV-Lacksystem und VOC-freie Pulverbeschichtung. Die Konstruktionen sind auf sortenreine Trennung am Ende der Lebensdauer ausgelegt. Klebeverbindungen werden bewusst minimiert.

Kann ich Brunner-Möbel bei Trispace probesitzen?

Ja. In unserer Ausstellung in Zürich-Oerlikon stehen Modelle aus verschiedenen Brunner-Familien bereit. Stoffmuster und Materialproben liefern wir auf Anfrage.

Interessiert? Wir freuen uns Sie persönlich kennenzulernen. 

 

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