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Walter Knoll – Manche Räume brauchen einen Namen

Es gibt Möbel, die man kauft, weil man etwas braucht. Und es gibt Walter Knoll. Die Marke aus Herrenberg bei Stuttgart steht seit 1865 für etwas, das sich nicht in Datenblättern messen lässt: Haltung. In Leder, Holz und Proportion.

Walter Knoll ist wohl die prestigereichste Marke im Portfolio von Trispace. Nicht weil wir das behaupten – sondern weil 160 Jahre Designgeschichte das belegen.



Wo Walter Knoll steht

Foster 500 – der Sessel, der für den Berliner Reichstag entworfen wurde – steht heute in Lobbys, Boardrooms und Hotels auf der ganzen Welt. Er gilt als moderner Klassiker. Im Thomas Mann House in Los Angeles repräsentieren Walter Knoll-Möbel deutsche Gestaltungskultur auf diplomatischer Ebene. In der Deutschen Botschaft in Brasília. Im Hearst Building in New York.

Und in Zürich, im Meetingraum von Trispace. Jeden Tag im Einsatz.

Das ist kein Grössenvergleich. Es zeigt, dass Walter Knoll überall funktioniert, wo Räume mehr tragen als Funktion – vom Parlament bis zum Besprechungstisch.

Von der Lederwerkstatt zum Reichstag

1865 eröffnet Wilhelm Knoll in Stuttgart ein Ledergeschäft. Die Qualität spricht sich herum. Das Haus Württemberg ernennt ihn zum Hoflieferanten. 1907 übernehmen seine Söhne Willy und Walter – und führen den ersten Clubsessel in Deutschland ein. Die Firma wird zum ersten Möbelexporteur des Landes.

Dann 1927: Die Weissenhofsiedlung in Stuttgart, unter der Leitung von Mies van der Rohe. Walter Knoll möbliert neun Wohnungen – darunter fünf von Mies selbst. Die «Prodomo»-Modelle, die dabei entstehen, gelten als die ersten modernen Polstermöbel überhaupt. Leichtbausessel aus der gleichen Linie fliegen im Dornier Do X mit, dem grössten Flugboot seiner Zeit, und im Zeppelin Hindenburg.

Walter Knolls Sohn Hans geht in den 1930er-Jahren in die USA – und gründet dort Knoll Inc., heute Knoll International. Eine eigene Designgeschichte, die von derselben Familie ausgeht.

Nach dem Krieg bringt der Vostra-Sessel von 1949 Walter Knoll zurück auf die internationale Bühne – mit klaren Linien, die die Aufbruchstimmung einer ganzen Epoche spiegeln. In den 1970ern folgt der Einstieg ins Objektgeschäft: Flughafen Berlin-Tegel wird komplett mit Walter Knoll ausgestattet. 1993 übernimmt Markus Benz das Unternehmen – und führt es seither als Familienunternehmen mit klarer Handschrift.

Herrenberg. Manufaktur. Made in Germany.

Alle Walter Knoll-Möbel entstehen am Produktionsstandort in Herrenberg. Kein Outsourcing, kein Fremdfertigung. Die Manufaktur hat gläserne Wände – wer möchte, kann den Polsterern bei der Arbeit zusehen.

Was hier anders läuft als bei den meisten Herstellern: Die Entwicklungszeit pro Produkt beträgt zwei bis fünf Jahre. Es gibt keinen Kollektion-im-Jahrestakt-Rhythmus. Markus Benz sagt es so: Jedes Produkt muss seiner Kategorie etwas hinzufügen – sonst hat es keinen Platz im Sortiment.

Die Designer, die für Walter Knoll arbeiten, bleiben. EOOS aus Wien seit über 17 Jahren, PearsonLloyd aus London seit über 15, Norman Foster seit dem Umbau des Berliner Reichstags Mitte der 1990er. Dazu Kengo Kuma, Ben van Berkel, Claudio Bellini. Über 90 internationale Designpreise in den letzten 15 Jahren – nicht als Ziel, sondern als Nebenwirkung.

Was Walter Knoll in einen Raum bringt

Kein Datenblatt kann erklären, was passiert, wenn jemand einen Raum mit Walter Knoll-Möbeln betritt. Es ist keine einzelne Eigenschaft – es ist die Summe: Leder, das von Hand zugeschnitten wird. Nähte, die man sieht, weil sie zeigenswert sind. Proportionen, die sitzen, im wörtlichen und im übertragenen Sinn.

Walter Knoll-Möbel signalisieren: Hier wurde nicht gespart. Hier wurde entschieden. Für Empfangszonen, in denen der erste Eindruck kein zweiter Versuch ist. Für CEO-Büros, die nicht protzen, sondern Substanz zeigen. Für Boardrooms, in denen man sich auf die Sache konzentriert – weil alles andere bereits stimmt.

Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt

Walter Knoll ist keine Marke, die man im Onlineshop konfiguriert. Leder wird ausgewählt, nicht angeklickt. Masse werden besprochen, nicht geraten – und die Frage, welches Stück in welchen Raum gehört, verdient ein Gespräch.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir beraten, planen und konfigurieren – mit der Sorgfalt, die diese Marke verdient.

Häufige Fragen zu Walter Knoll

Wer steckt hinter Walter Knoll?

Walter Knoll ist ein deutsches Familienunternehmen mit Sitz in Herrenberg bei Stuttgart. Gegründet 1865 von Wilhelm Knoll als Lederwerkstatt. Seit 1993 im Besitz der Familie Benz, geführt von Markus Benz. Die dritte Generation der Familie Benz – Mara Benz – ist bereits im Unternehmen aktiv.

Wo wird Walter Knoll produziert?

Ausschliesslich in Herrenberg, Deutschland. Alle Möbel entstehen in der hauseigenen Manufaktur – von der Holzbearbeitung über die Metallkonstruktion bis zur Polsterung. Made in Germany, ohne Fremdfertigung.

Was kostet Walter Knoll?

Walter Knoll ist Premium. Ein einzelner Sessel kann bei CHF 5’000 beginnen, Sofas und Konferenzmöbel liegen deutlich darüber. Der Preis spiegelt die Materialqualität, die Handarbeit und die Entwicklungstiefe – zwei bis fünf Jahre stecken in jedem Entwurf. Wer Walter Knoll kauft, kauft Möbel, die Jahrzehnte halten.

Was ist der Unterschied zwischen Walter Knoll und Knoll International?

Beide gehen auf dieselbe Familie zurück. Hans Knoll, Sohn von Walter Knoll, emigrierte in den 1930ern in die USA und gründete dort Knoll Inc. (heute Knoll International / MillerKnoll). Die beiden Unternehmen sind seit Jahrzehnten eigenständig. Walter Knoll produziert in Deutschland, Knoll International in den USA.

Welche Walter Knoll-Produkte führt Trispace?

Wir beraten und liefern das gesamte Walter Knoll-Sortiment – von Sesseln und Sofas über Konferenzmöbel bis zu Tischen und Accessoires. In unserem Meetingraum in Zürich stehen Walter Knoll Stühle im täglichen Einsatz. Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt.

 

Persönlich für Sie da – ganz unkompliziert

Ob erste Fragen, konkrete Anliegen oder einfach Neugier: Wir sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an unter 044 527 33 33 oder schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. – wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

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