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Klöber bei Trispace – Bürostühle vom Bodensee

Seit 1935 baut Klöber Stühle für Menschen, die den ganzen Tag sitzen. Nicht Trend-Objekte, sondern Werkzeuge. Trispace zeigt die Kollektion in Zürich – zum Probesitzen, Vergleichen, Spezifizieren.

Was Klöber von anderen Stuhlherstellern unterscheidet

Alles unter einem Dach. Prototypenbau, Werkzeugbau, Stoffzuschnitt, Näherei, Polsterei und Montage – die gesamte Fertigung läuft in Owingen am Bodensee. Kein Stuhl verlässt das Werk, der nicht dort entstanden ist.

Das klingt nach Selbstverständlichkeit. Ist es nicht. Die meisten Hersteller lagern Näherei oder Polsterei aus. Klöber kontrolliert jeden Arbeitsschritt selbst – und kann deshalb Mechaniken patentieren, die in dieser Kombination sonst niemand baut. 75 % der Zulieferer sitzen in Deutschland. Der Rest kommt aus Europa. Lieferkette kurz, Qualitätskontrolle direkt.

Und noch etwas: Klöber gehört seit 1999 zur Sedus Stoll AG. Deren Anteilseigner sind mehrheitlich die Stoll VITA Stiftung und die Karl Bröcker Stiftung – beide gemeinnützig. Kein Renditedruck eines Investors. Stattdessen: lange Entwicklungszyklen, weil ein Stuhl erst rausgeht, wenn die Mechanik stimmt.

Die Schlüsselprodukte – und warum Planer sie kennen sollten

Klöber konzentriert sich auf Sitzmöbel. Kein Tisch, kein Schrank, kein Regal. Dieses reduzierte Portfolio ist gewollt: Die Stühle werden bewusst mit Möbeln anderer Hersteller kombiniert. Für Planer heisst das: maximale Gestaltungsfreiheit.

Mera – das modulare System. Bürodrehstuhl, Konferenz-Drehsessel und stapelbarer Besucherstuhl in einem Designkonzept. Vier Rücklehnen-Varianten: Padded, Diamond, Network und Mesh. Die patentierte Körpergewichtseinstellung in 12 Stufen lässt sich in einer Handbewegung einstellen – ohne Werkzeug, in Sekunden. Belastbar bis 140 kg. Optional als ESD-Variante für elektrostatisch sensible Bereiche oder als Reinraumstuhl nach ISO 14644-1 Klasse 4. Blauer Engel, GS-Zeichen, FEMB Level 3.

Connex2 – der Vollautomat. Punkt-Synchron-Mechanik mit integrierter Gewichtsautomatik: Hinsetzen, fertig. Der Stuhl passt sich von 50 bis 140 kg selbst an. Die 3D-Sitzfläche neigt sich 4° seitlich und 4° nach vorne – folgt also den Bewegungen, statt sie einzuschränken. Der patentierte Lordomat® stützt die Lendenwirbelsäule automatisch in der richtigen Höhe. Rückenstruktur: eine geodätische Form, inspiriert von Buckminster Fuller. Red Dot Design Award 2020.

LIM – der New-Work-Stuhl. «Less is More» als Programm: hebellose Synchronmechanik, automatische Gewichtsanpassung (50–130 kg), keine Einstellung nötig. Das Besondere: das Changeables-System. Stricknetz-Bezüge in 9 Farben lassen sich werkzeuglos wechseln – für Hygiene an Shared-Work-Plätzen und einen frischen Look ohne neuen Stuhl.

Wooom – Rückzug mit Funktion. Der Schalensessel aus rezykliertem PET-Formvlies verbindet Lounge und Arbeitsplatz. Optional mit Heizfunktion, Drei-Stufen-Massage, LED-Leselicht, USB-Ladeanschluss und schwenkbarem Schreibtablar. Ein Möbel für Lobbys, Fokuszonen und Bibliotheken.

Die Technik hinter den Stühlen

Drei patentierte Systeme machen Klöber im Markt erkennbar.

Lordomat®. Eine auto-adaptive Lordosenstütze, die sich automatisch an die Höhe der Lendenwirbelsäule anpasst. Keine manuelle Einstellung, keine Fehlbedienung. Verbaut im Connex2.

celligence®. Ein dreidimensionales Sitzsystem, das die Sitzfläche in alle Richtungen beweglich macht – vergleichbar mit einem Ball, aber kontrolliert. Aktiviert die Rumpfmuskulatur, ohne dass der Nutzer daran denken muss. Erhältlich in den Modellen Moteo und Duera.

Klimatechnologie®. Integrierte Heiz- und Lüftungsfunktion direkt im Stuhl. Der Mera Klimastuhl reguliert die Sitztemperatur – relevant für Gebäude mit Betonkernaktivierung, wo die Raumtemperatur oft unter 22 °C liegt.

Klöber live erleben – Ausstellung in Zürich

Ein Datenblatt beschreibt eine Mechanik. Es ersetzt nicht die 30 Sekunden, in denen Ihr Rücken entscheidet.

Im Trispace-Showroom an der Binzmühlestrasse 81 in Zürich stehen Klöber-Stühle neben Sedus, Haworth und weiteren Marken – so, wie sie später im Büro stehen. Rund 1’000 m² Fläche, reale Arbeitsplätze, echte Lichtverhältnisse.

Was das für Planer bedeutet: Sie vergleichen Modelle direkt nebeneinander. Sie testen die Automatik des Connex2 gegen die manuelle Einstellung des Mera. Und Sie besprechen Bezugsstoffe, Farboptionen und Zertifizierungsanforderungen mit unseren Fachplanern – ohne Katalog-Pingpong per E-Mail.

Termin vereinbaren: 044 527 33 33 oder per E-Mail.

Von 1935 bis heute – eine Stuhlfabrik mit Geschichte

Margarete Klöber war Sekretärin. Sie sass auf einem Holzschemel. Das ärgerte sie – und sie gründete 1935 in Owingen am Bodensee eine Gesundheitsstuhlfabrik. Das erste Modell hiess «Polstergleich»: federgelagerter Sitz und Rücken, mehrdimensional beweglich. Eine Idee, die in ihrem Kern noch heute jeden Klöber-Stuhl trägt.

Seitdem hat sich viel verändert – der Standort nicht. Rund 130 Mitarbeiter entwickeln und fertigen in Owingen. Seit 1999 gehört Klöber zur Sedus Stoll AG, operiert aber als eigenständige Marke mit eigenem Vertrieb, eigener Produktentwicklung und eigener Positionierung. Klöber ist die Premium-Marke im Konzern – mit Fokus auf Detail, Mechanik und Materialqualität.

Die Auszeichnungen bestätigen den Kurs: Red Dot Design Award, iF Design Award, German Design Award und Good Design Award Chicago. Vertrieb über autorisierte Fachhändler in über 25 Ländern.

Nachhaltigkeit – messbar, nicht behauptet

Klöber trägt den Blauen Engel, ist nach FEMB Level 3 zertifiziert (höchster europäischer Nachhaltigkeitsstandard für Büromöbel) und produziert nach ISO 14001.

Was das konkret heisst: Der Connex2 besteht zu rund 40 % aus rezykliertem Material und verursacht etwa 74 kg CO₂ in der Herstellung. Die Wooom-Sitzschale wird aus PET-Formvlies gefertigt – rezykliert und zu 100 % rezyklierbar. Sitz- und Rückenpolster des Mera sind durch Servicemitarbeiter austauschbar – das verlängert die Lebensdauer und reduziert Abfall.

Langlebigkeit zuerst. Ein Stuhl, der 15 Jahre hält und dann aufgearbeitet wird, schlägt jeden Recycling-Kreislauf.

Beratung und nächste Schritte

Sie spezifizieren Bürostühle für ein Projekt und möchten Klöber einbeziehen? Trispace berät herstellerunabhängig – von der Evaluation bis zur Montage.

Showroom besuchen: Binzmühlestrasse 81, 8050 Zürich
Anrufen: 044 527 33 33
Offerte anfragen: Schreiben Sie uns – wir melden uns innert 48 Stunden.

Häufig gestellte Fragen

Wo kann ich Klöber-Stühle in der Schweiz probesitzen?

Im Trispace-Showroom an der Binzmühlestrasse 81 in Zürich. Beratung, Vergleich und Bestellung direkt vor Ort.

Gehört Klöber zu Sedus?

Ja. Seit 1999 ist Klöber Teil der Sedus Stoll AG, operiert aber als eigenständige Premium-Marke mit eigenem Vertrieb und eigener Produktentwicklung.

Was unterscheidet den Klöber Mera vom Connex2?

Der Mera bietet mehr manuelle Einstellmöglichkeiten und deckt mit seinem modularen Aufbau auch Konferenz- und Besucherstühle ab. Der Connex2 setzt auf Vollautomatik – ideal für Shared-Work-Plätze, an denen verschiedene Personen denselben Stuhl nutzen.

Welche Nachhaltigkeitszertifikate hat Klöber?

Blauer Engel, FEMB Level 3 (höchster europäischer Standard), ISO 9001, ISO 14001, OEKO-TEX Standard 100 und GS-Zeichen. Alle Stühle werden in Owingen am Bodensee gefertigt – Made in Germany.

 

Persönlich für Sie da – ganz unkompliziert

Ob erste Fragen, konkrete Anliegen oder einfach Neugier: Wir sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an unter 044 527 33 33 oder schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. – wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

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